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Nachname:
Vorname:
   
Our Family Genealogy Pages Marie Dorothee Mohwinkel  1840-1857

Poppe Johann Georg[1]
 1837 - 1915

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  • Beiname/Spitzname  John 
    Geboren  12 Sep 1837  Bremen (D - HB) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht  männlich 
    Alter  77 
    Beruf  Architekt, Schiffsausstatter des Norddeutschen Lloyd 
    Religion  evangelisch 
    Gestorben  18 Aug 1915  Bremen-Lesum (D - HB) Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigt  23 Aug 1915  Riensberger Friedhof Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung  I3716  Ziburski
    Zuletzt bearbeitet am  14 Dez 2013 16:53:15 
     
    Vater  Poppe Christoffer, geb. 25 Mär 1804, Bremen (D - HB) , gest. 22 Okt 1878, Bremen (D - HB) (74) 
    Mutter  Schieren(berg) - beck Johanna Wilhelmine, geb. 1806, Verden (D - NS)17 Jan , gest. 17 Jan 1879, Bremen (D - HB) (73) 
    Familien-Kennung  F1276  Familienblatt
     
  • Ereignis-Karte
    Ereignis
    Link zu Google MapsGeboren - 12 Sep 1837 - Bremen (D - HB) Link zu Google Earth
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    Pin-Bedeutungen = Adresse   = Ortsteil   = Ort   = Region   = (Bundes-)Staat/-Land   = Land   =    = Nicht festgelegt

  • Fotos
    Der Poppenhof in Bremen-Lesum, Spielleutestraße ·
Die Personen: Links, Volkers Großvater, Wilhelm Eduard Jung-Poppe; rechts, dessen Bruder, Johannes Hans: in der Mitte, entweder die Frau von Hans oder seine Schwester Helga; davor die Kinder von Hans.
    Der Poppenhof in Bremen-Lesum, Spielleutestraße · Die Personen: Links, Volkers Großvater, Wilhelm Eduard Jung-Poppe; rechts, dessen Bruder, Johannes Hans: in der Mitte, entweder die Frau von Hans oder seine Schwester Helga; davor die Kinder von Hans.
    Johann Georg Poppe wählte ihn zu seinem Altersruhesitz. Das Anwesen blieb auch nach seinem Tode im Besitz der Familie. Das Grundstück wurde 1965/66 verkauft und damit Platz für den Neubau von Wohnhäusern geschaffen.
    Der Poppenhof in Bremen-Lesum war der Altersruhesitz von Johann Georg Poppe.
    Der Poppenhof in Bremen-Lesum war der Altersruhesitz von Johann Georg Poppe.
    Sein Großneffe, Volker Jung-Poppe, erinnert sich, dass er hier in der ersten Hälfte der sechziger Jahre seine Gr0ßmutter besuchte. 1965/66 wurde das Grundstück verkauft.
     
    Dokumente
    Bremen-Lesum · Kartenausschnitt von 1898
    Bremen-Lesum · Kartenausschnitt von 1898
    Das Landgut "Poppenhof" an der damaligen und heutigen Spielleutestraße gelegen · Johann Georg Poppe hatte ihn als Wohnsitz für seinen Lebensabend gewählt.
     
    Grabsteine Familiengrab auf dem Friedhof Riensberg Bremen · der Familien Poppe und Jung-Poppe ·
    8Ruhestätte der Familienangehörigen: Jung Berta (1890-1890) · Jung Clara (1893-1900) · Jung Helga, geb Poppe (198-1924) · Jung Willy Gustav (1848-1926) · Jung-Poppe Annegret, geb. Gröning (1905-1940) · Jung-Poppe Hans (1891-1957) · Jung-Poppe Klaus (1860-1934) · Poppe Clara (1860-1934) · Poppe Eduard Th. (1844-1906) · Poppe J. G. (1837-1915) · Poppe Minna (1836-1915) · Poppe Wilhelm (1841-1908)
     
  • Notizen 
    • Der Beruf des Vaters, eines Zimmermeisters und Architekten, beeinflusste Johann Georg sicherlich zum Architekturstudium, das er von 1855 bis 1859 in Karlsruhe absolvierte. Nach 2-jähriger Tätigkeit in Berlin folgten Studienreisen nach Frankreich und Italien, die richtungsweisend für sein künftiges Schaffen wurden. Ab 1863 prägte Poppe und sein bevorzugter Neorenaissance-Stil das Bauen in Bremen.

      Zahlreiche wohlhabende Bremer Bürger ließen sich von Poppe in den Vororten Horn oder Oberneuland ihre Villen oder Landhäuser bauen.1875 war es das "Schloss Knoop" in der Vahr. Bald entwickelte er sich zum "Stararchitekten" der Stadt. 1873 baute er den Turm des Wasserwerkes im Stadtwerder, 1882 die alte Sparkasse in der Obernstrasse, 1890 das Parkhotel und die Stadtbibliothek, 1892 die Baumwollbörse, 1907-10 das Verwaltungsgebäude des Norddeutschen Lloyd, ebenso die Umgestaltung der oberen Rathaushalle,1903 entwarf er das üppige Ratsgestühl und schon seit 1880 entwarf Poppe die Innenausstattungen mehrerer großer Lloydschiffe.

      Poppe war bei allem Ruhm auch der Kritik (und wohl auch dem Neid) von Konkurrenten ausgesetzt. Nachdem er die "Villa Ichon" umgebaut hatte, bewohnte er sie einige Jahre lang. Er verbrachte seinen Lebensabend auf dem Landgut "Poppenhof" an der noch heute vorhandenen "Spielleutestraße" am rechten Lesumufer in Lesum.


      Quelle: Herbert Schwarzwälder, "Das große Bremen-Lexikon" und "Wikipedia"
     
  • Quellen 
    1. [S1351] Forschungsergebnis Donald C. Poppe, Whitehall PA, USA.